Pressemitteilung 07. November 2011

Apfeldesserts – schlicht und schnell

Für das Dessert einen extra Platz im Magen zu haben, das behaupten nicht nur Kinder, sondern auch viele Genießer. Und irgendwie stimmt es: Etwas Süßes und Frisches zum Abschluss eines Essens oder sogar eines mehrgängigen Menüs geht immer. Bereits die Römer und Griechen liebten frische Früchte zum Nachtisch, auch honiggetränkter Kuchen war verbreitet. Die Zweiteilung des Abendessens in Hauptgang und Nachspeise festigte sich während des Römischen Reiches; gegen dessen Ende war eine Dreiteilung mit Vorspeise üblich. Auch heute ist diese Dreiteilung noch aktuell und für viele ist das Dessert der krönende Abschluss.

Apfelringe, Foto: BVEO

Die Bedeutung des letzten Gangs zeigen auch erzieherische Sprüche, über deren Sinnhaftigkeit man trefflich streiten kann. So versucht man, Kinder mit der Drohung „Nachtisch gibt es erst, wenn du aufgegessen hast.“ zum Essen zu animieren. Und unartige Kinder schicken manche Eltern schon mal ohne denselben ins Bett. Anders herum geht es auch: So wird das süße Highlight auch als Belohnung eingesetzt. Ausgewählte Rezepte für leckere Apfeldesserts finden Interessierte unter www.genau-dein-obst.de.

Kleiner Aufwand – große Wirkung

Apfeldesserts sind vielfältig und so ist für jeden Geschmack etwas dabei. Es gibt viele Rezepte, die auch spontan zubereitet werden können, zum Beispiel wenn Besuch vor der Tür steht oder die Kinder außerplanmäßig Freunde mitbringen. Dass sie lecker und unkompliziert sind, versteht sich von selbst!
Für Apfel-Schicht-Pudding einen Vanillepudding nach Anleitung kochen, in Gläser füllen und abkühlen lassen. Keks- oder Kuchenbrösel mit einem Joghurt und zwei geriebenen Äpfeln vermischen, nach Wahl mit Amaretto verfeinern und die Apfelmasse auf den Pudding geben. Ein Klecks Sahne bildet den Abschluss.
Apfel-Blätterteig-Gebäck schmeckt nicht nur zum Nachtisch, sondern auch nachmittags zum Kaffee oder Tee. Den fertigen Blätterteig in Rechtecke und die geschälten Äpfel in Spalten schneiden. Die Apfelspalten schuppenartig in der Mitte der Teigfläche anordnen und mit Zucker bestreuen. Den Rand mit einem verquirlten Ei einpinseln. Die Rechtecke können auch an den Zipfeln zusammenfaltet werden. Mit einem Förmchen kleine Figuren aus Blätterteig ausstechen und den „Verschluss“ damit verzieren.
Für Apfelcreme rot-weiß benötigen Sie Apfelmus aus einem halben Kilo kleingeschnittener Äpfel, Zitronensaft, Vanillezucker und Anis. Steif geschlagene und nach Geschmack gesüßte Sahne unter das abgekühlte Mus ziehen und mit Himbeersauce (Himbeeren kurz erhitzen und durch ein Sieb streichen) übergießen.
Eine schnelle Variante davon ist folgendermaßen zubereitet: Zwei Äpfel raspeln, mit Zitronensaft und Ahornsirup vermischen, je einen Klecks Mascarpone und Johannisbeergelee darauf geben. Das Ergebnis: Ebenfalls rot-weiß und mindestens genauso lecker.
Etwas ausgefallener sind die karamellisierten Quarkäpfel. Dazu ein halbes Kilo Äpfel mit einem Küchenhobel schnetzeln, mit Zimt bestreuen und in eine Pfanne mit 200 Gramm erhitztem und flüssigem Puderzucker zum Karamellisieren geben. Rühren nicht vergessen. Die Apfelmischung auf 500 Gramm gesüßten Quark geben oder auch damit verrühren.
Die isländische Apfelspeise „Epla kaka“ ist ebenfalls schnell zubereitet: 50 Gramm Butter in einer Pfanne erhitzen, 200 Gramm Semmelbrösel und 100 Gramm Zucker darin unter Rühren anbräunen. Schichtweise die abgekühlten Brösel, gedünstete Apfelstückchen und Preiselbeeren in Glasschalen oder Gläser füllen. Mit Sahne garnieren.
Für die dänische Variante „Bondepige med slør“ nimmt man statt Preiselbeeren Johannisbeergelee und mischt unter die erkaltete Bröselmasse fein geriebene Schokolade.
Auch Apfelschnee ist eine unkomplizierte Nachspeise, die einem Mittagessen einen würdigen Abschluss verleiht und zudem noch für einen Vitaminschub sorgt. Dazu zwei Becher Sahne mit Sahnesteif schlagen. Wer mag, kann auch noch steif geschlagenes Eiweiß unterheben, dann wird die Masse luftiger. Äpfel schälen und würfeln und mit Zitronensaft, trockenem Weißwein, Vanillezucker und -mark dünsten. Durch die flotte Lotte drehen oder durch ein Sieb streichen und die Sahnemasse unterziehen. Mit Krokant, Schokostreuseln oder Zimt dekorieren.

Allzeit bereit

Es ist also sinnvoll, immer eine Handvoll Äpfel auf Vorrat zu haben! Sie sollten im dunklen Keller oder in einem kühlen Vorratsraum gelagert werden. Alternativ ist auch das Obstfach des Kühlschranks ein guter Aufbewahrungsort. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass die Äpfel in einem perforierten Plastikbeutel aufbewahrt werden und sich keine anderen Früchte oder anderes Gemüse in der Nähe befinden. Der Grund: Äpfel geben das Reifegas Ethylen ab, das den Reife- und somit Alterungsprozess deutlich beschleunigt.

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