Kohlrabi

Schon die Römer haben das Gemüse botanisch richtig eingeordnet, sie nannten es „caulorapa“, die „Stängelrübe“. Die kugeligen Knollen entwickeln sich aus dem verdickten Stiel der Pflanze.

Kohlrabi

Kohlrabi, Foto: Melica

Da der essbare Teil des Kohlrabis oberirdisch wächst, nennt man ihn auch Oberrübe. Die von einer Wachsschicht überzogenen Knollen können plattrund, rund oder oval sein und bis zu 20 cm Durchmesser erreichen. Die Sorten unterscheiden sich durch ihr weiße bis zartgrüne bzw. blaue bis violette Schalenfärbung. Das Fleisch ist jedoch bei allen Sorten weiß.

Kohlrabi Foto: shutterstock/Michal_R

Einkauf

 

Anbau & Ernte

Kohlrabi wird im gesamten Bundesgebiet angebaut. Ausgepflanzt wird im Freiland in so genannten Sätzen: Meist wöchentlich von März bis Ende August wird eine Parzelle nach der anderen bepflanzt, um jeweils nach zwei Monaten kontinuierlich frische Kohlrabi ernten zu können. Die Anzucht der Jungpflanzen findet in Spezialbetrieben unter Glas statt. Geerntet wird Kohlrabi per Hand, indem die Knollen mit einem Messer abgeschnitten werden, die Blätter bleiben dabei an der Knolle. Sie benötigt feucht-warmes Klima, um zart und saftig zu werden, sowie kurze Transportwege vom Feld zum Markt, um es auch zu bleiben.

Zubereitung

Saison

Hauptsaison: Mai bis Oktober
Nebensaison: März, April, November
Welches Obst und Gemüse gerade reif ist, sehen Sie in unserem Saison-Kalender.

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