Pastinaken

Pastinaken sind ein besonders bekömmliches Wintergemüse, das in Hauptgerichten, Beilagen und sogar im Kuchen schmeckt!

Pastinaken

Pastinaken, Foto: shutterstock/MarianWeyo

Bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts waren Pastinaken in Deutschland ein wichtiges Grundnahrungsmittel. Dies liegt an ihrer geringen Krankheitsanfälligkeit. Mit der Entdeckung der Kartoffel verlor die Pastinake hierzulande allerdings ihre Bedeutung – holt jetzt aber wieder auf. Nicht zuletzt bei Sterneköchen.  übrigens, denn aus dem würzigen Wurzelgemüse lassen sich sowohl deftige Eintöpfe als auch feine Suppen und Pürees zubereiten.

Einkauf & Lagerung

Kleine Pastinaken sind besonders zart, sehr große dagegen werden beim Kochen schneller faserig und holzig. Außerdem wichtig: Eine unversehrte Schale. Pastinaken werden am besten im kühlen Keller gelagert. Dazu werden sie einfach in eine Kiste mit feuchtem Sand gegeben.

Verwendung

Pastinaken gerieten zwischendurch zwar in Vergessenheit, haben sich aber wieder einen festen Platz in der Küche erobert. Der Umgang mit Pastinaken ist kinderleicht: Die Wurzeln gründlich waschen, wie Möhren mit einem Sparschäler von der Schale befreien und die beiden Enden kappen.

Der milde, nussige, leicht süßliche Geschmack der Pastinake wird vielfältig verwendet: für deftige Eintöpfe und feine Suppen, Paste und Gratin, selbst im Salat. Auch auf der Pizza sind dünne Scheibchen sehr beliebt.

Saison

Hauptsaison: November bis Februar
Nebensaison: keine
Sie wollen wissen, welches Obst der Gemüse gerade am frischsten ist? Mehr Infos in in unserem Saison-Kalender.

Diesen Artikel teilen