Schwarzer Winterrettich

Der schwarze Winterrettich ist ein scharfes, knollenartiges Gemüse, das sich leicht zubereiten lässt. Und zudem sehr gesund!

Bereits 2500 v. Chr. war Rettich bei den Ägyptern bekannt. Seinen Ursprung hat er wahrscheinlich im östlichen Mittelmeerraum, bis Mitte des 20. Jahrhunderts war er sehr beliebt. Er verschwand jedoch danach immer mehr und findet in den letzten zehn Jahren wieder mehr Abnehmer, weil viele „alte Gemüse“ wieder als Raritäten entdeckt werden. Der schwarze Winterrettich wird ab Herbst auf den Wochenmärkten angeboten, verschwindet dann aber wieder aus dem Angebot, wenn im Frühjahr viele frische weiße Rettiche aus neuer Ernte kommen.

Lagerung

Der schwarze Winterrettich kann besonders lange gelagert werden. Dazu wird er mit Sand bedeckt und an einem kühlen, dunklen Ort gelagert. Z.B. im Keller hält er unter diesen Bedingungen bis zu einem halben Jahr.

Verwendung

Oft wird der schwarze Winterrettich, als gedünstete Beilage zu Fleisch, serviert. Weitere Verwendungsmöglichkeiten stellen Suppen, Saucen oder eine Remoulade dar. Ihnen verleiht der schwarze Winterrettich eine angenehme Würze. Natürlich kann man ihn auch roh verzehren.

Saison

Hauptsaison: November bis Februar
Nebensaison: Oktober + März/April
Sie wollen wissen, welches Obst der Gemüse gerade am frischsten ist? Mehr Infos in in unserem Saison-Kalender.

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