Pressemitteilung 06. Juni 2012

In Deutschland ist gut Kirschen essen

Ab Mitte Juni sind Süßkirschen hierzulande in aller Munde. 9.129 Tonnen* der kleinen roten Früchte wurden 2011 geerntet.

Kirschkuchen, Foto: BVEO

Die deutschen Kirschbauern überzeugen mit hochwertiger Ware – und modernen Anbaumethoden. So überspannen viele heimische Landwirte ihre Kirschbäume mit Spezialfolien zur Erntesicherung. Dank der cleveren Überdachung sind die empfindlichen Früchte, die schnell Wasser aufnehmen, wirkungsvoll vor Regenfällen geschützt, so können sie bis zum optimalen Erntetermin am Kirschbaum bleiben.

Rund und gesund

Derart ausgereift steckt in Kirschen „jede Menge drin“: Sie sind reich an den Vitaminen B und C. Daneben enthalten sie Folsäure, Kalium, Magnesium und Eisen. Mit gerade einmal 60 Kilokalorien pro 100 Gramm sind sie ein leichter Snack. Kenner unterscheiden verschiedene Süßkirschensorten: Hierzulande hoch im Kurs stehen vor allem die weichfleischigen Herz- und die festeren Knorpelkirschen.

Am besten schnell verzehrt

Kirschen zählen zu den nicht nachreifenden Obstsorten. Daher sollte man sie ausschließlich voll ausgefärbt, dass heißt mit leuchtend roter Außenhaut, kaufen. Reife Ware lässt sich außerdem am festsitzenden Stiel erkennen. Dieser sollte grün und glatt sein. Süßkirschen werden idealerweise spätestens drei Tage nach dem Pflücken verzehrt. Optimaler Lagerort ist der Kühlschrank. Dabei den Stiel nicht abzupfen – die Kirschen bleiben auf diese Art länger frisch. Wer einen Wintervorrat anlegen will, kann Kirschen problemlos einfrieren. Den Stein am besten in der Frucht lassen, so bleibt das Aroma besser erhalten. Die Kirschen während des Auftauens einfach nebeneinander auf einem sauberen Küchentuch ausbreiten.

Entweder pur – oder raffiniert verarbeitet

Süßkirschen schmecken auf vielfältige Art. Wer gerne „von der Hand in den Mund lebt“, isst die roten Früchte pflückfrisch und pur. Zudem schmecken sie als farbenfrohe Zugabe zu süßen Dessertgerichten wie Quarkspeisen, Grützen oder Puddings. Auch als Hauptspeise – zum Beispiel mit Süßen Nudeln oder in Frucht-Lasagnen – ist das Steinobst ein Genuss. Kuchen- und Tortenklassikern wie Donauwelle und Schwarzwälder Kirschtorte verleihen Süßkirschen die unverwechselbare Note. Verarbeitet zu Marmeladen und Gelees sorgen sie darüber hinaus dafür, dass schon am Frühstückstisch „gut Kirschen essen“ ist.

Kirsch-Genuss in Zahlen:

* Quelle: Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI)

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