Pressemitteilung 15. Januar 2024

Ziemlich beste Freunde: Obst, Gemüse & Veganuary

Wohlfühlen mit Pflanzenpower. Ein Neujahrsvorsatz, der Klima und Gesundheit genauso wie den saisonalen Köstlichkeiten aus deutschem Anbau entgegenkommt – und das nicht nur im Januar!

Berlin, 15. Januar 2024. Vegan durch den Januar. Gute Neujahrsvorsätze setzen oft bei einer gesünderen Ernährung an. Für so manchen sind sie auch die willkommene Gelegenheit, nach den üppigen Festtagen einmal den veganen Lebensstil für sich auszuprobieren. Und so weckt der „Veganuary“ nicht nur bei ausgewiesenen Gemüse-Liebhabern die Experimentierfreude. Denn die Vielfalt der rein pflanzlich basierten Ernährung auszuprobieren und Neues kennen zu lernen, ist ein sehr leckeres und abwechslungsreiches Vergnügen. Doch ganz gleich was man aus dieser Erfahrung für sich mitnimmt, sie ist in jedem Fall der Start in ein gesundes und genussintensives neues Jahr. Wer dafür noch schmackhafte Inspirationen benötigt, wird bei „Deutschland – Mein Garten.“ fündig: Hier werden alle Interessierten mit einem bunten Mix aus Rezepten, Wissen und Zubereitungstipps durch den Januar und wenn sie möchten, sogar durch das ganze Obst- und Gemüse-Jahr begleitet.

Grünkohl, Foto: BVEO

Bewusst und mit allen Sinnen genießen!

Bewusste Ernährung liegt im Trend. Und das völlig zu Recht! Denn frisches Gemüse unterstützt effektiv einen gesunden und kalorienarmen Ernährungsstil. Und wenn es aus heimischem Anbau stammt, ist es nicht nur besonders frisch, knackig und schmackhaft, sondern tut dank kurzer Transportwege auch noch etwas für die Klimabilanz. So ist auch der Verbrauch an frischem und weiterverarbeitetem Gemüse in Deutschland im letzten Jahr erneut gestiegen – auf ganze 109 kg pro Kopf. Als beliebteste Gemüseart Deutschlands hat sich erneut die Tomate an die Spitze des Rankings gesetzt.

Die Top-10 Gemüsearten in Deutschland (kg/pro Kopf)*:

  1. Tomaten (31,3 kg)
  2. Möhren, Karotten, Rote Bete (11,5 kg)
  3. Zwiebeln (9,0 kg)
  4. Gurken (7,5 kg)
  5. Blattsalat (5,7 kg)
  6. Weißkohl, Rotkohl (4,7 kg)
  7. Wirsing, Chinakohl, Kohlrabi (2,5 kg)
  8. Bohnen (2,2 kg)
  9. Champignons (2,0 kg)
  10. Blumenkohl, Grünkohl, Broccoli (2,0 kg)

(*Quelle: AMI nach GfK Haushaltspanel)

 

 

Winterliches Powergemüse
Besonders beliebt im Winter ist jedoch Grünkohl. Er hat nämlich alles, was angesagt ist bei Menschen, die gesund und bewusst leben: Er gehört zu den eiweiß- und kohlenhydratreichsten Kohlarten überhaupt. Seine krausen Blätter stecken voller Antioxidantien, Proteine, Flavonoide, Kalzium, Kalium und den Vitaminen A, B, C und E. Eine Mischung, die das Immunsystem stärkt und den Stoffwechsel ordentlich antreibt. Dazu kommt, dass Grünkohl kalorienarm ist und man sich dank seines hohen Ballaststoff-Gehalts so richtig satt an ihm essen kann. Er ist eben ein echter Alleskönner! Nicht zuletzt deshalb wird er von den einen als neues Superfood gefeiert und von den anderen als gesunde Hausmannskost in der traditionellen Winterküche geliebt.

Mediterraner Kopf mit frostigen Vorlieben!
Grünkohl, der übrigens der Wildform der Kohlpflanze am nächsten kommt, stammt vermutlich aus dem Mittelmeerraum. Heute ist er in Deutschland vor allem in Nordrhein-Westfalen und in Niedersachsen zuhause und fühlt sich sehr wohl in den kühleren Gefilden. Was anderen Gemüsearten so gar nicht behagt – Frost – ist für Grünkohl sogar ein klarer Vorteil. Denn bei niedrigen Temperaturen steigt der Zuckergehalt der würzig-herben Kohlblätter und macht sie süßlich-aromatisch. Und die sind nicht nur lecker, sondern auch in puncto Wuchs etwas ganz Besonderes. Denn die stark gekrausten Grünkohlblätter mit den kräftigen Mittelrippen bilden anders als die typischen Vertreter der Kohlfamilie keinen klassischen Kopf, sondern wachsen unmittelbar am Strunk.

Wissenshunger!

Einkauf
Frischen Grünkohl erkennt man an seinen dunkelgrünen, festen Blättern. Bei der Auswahl sollte man auf frische, zarte Blätter achten.  Die sind meist zarter und haben einen milderen Geschmack als die großen. Gelbliche Verfärbungen sind ein Zeichen dafür, dass er schon zu viel Wasser verloren hat.

Lagerung
Als Wintergemüse fühlt sich Grünkohl in der Kälte besonders wohl: Der Kühlschrank oder ein kühler Kellerraum sind daher der ideale Ort zur Aufbewahrung. Dort bleibt der Grünkohl problemlos bis zu einer Woche knackig.

Vor- und Zubereitung
Zunächst die einzelnen Blätter vom Strunk schneiden und die groben Blattrippen mit einem scharfen Messer entfernen. Danach die Blätter gründlich waschen. Denn in den krausen Blättern können sich Erde, Sand oder Steinchen festsetzen. Danach die Grünkohlblätter für etwa 5 Minuten in sprudelnd kochendes Salzwasser tauchen, mit einer Schaumkelle herausheben und in eiskaltem Wasser abschrecken. So behält das Gemüse seine kräftig grüne Farbe. Durch das Blanchieren verkürzt man außerdem die Garzeit und erhält wertvolle Vitamine. Junge Blätter sind gar, sobald sie in sich zusammenfallen, harte Blätter, wenn sie weich und zart sind.

Tipp: Was für andere Kohlarten der Kümmel, ist für Grünkohl der Senf. Genau wie Kümmel, der im Grünkohl nicht sonderlich schmackhaft wäre, regen Senföle die Verdauung an und machen den Kohl bekömmlicher.

Rezept-Tipp: Veganer Grünkohl-Eintopf

Hier kommen nicht nur Vegetarier, sondern alle Fans der guten Hausmannskost auf den Gemüse-Geschmack!

Vegan / einfach / Zubereitungszeit: 30 Min. / Kochzeit: 120 Min.

Zubereitung:

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